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Wanderung am Sonntag den . . . Von . . . Uhr, für alle Hunde ab 1 Jahr. Treffpunkt Parklatz Schillat- Höhle: Karte Bitte Leine mitbringen und an festes Schuhwerk denken. Wir bitten um vorherige Anmeldung. Nichtangemeldete können leider nicht teilnehmen! Achtung Gruppengröße max. 10 Hunde. Die Teilnahme ist Kostenfrei. Wir würden uns aber über eine Spende für den Tierschutz freuen.
Anmeldungen nehmen wir ab sofort telefonisch oder unter info@meine-kleine-hundeschule.de an.
Hohenstein . . . Dieses Hochplateau mit seiner Felsbastion ist naturkundlich von solcher Bedeutung, dass es bereits 1930 unter Schutz gestellt wurde. Inzwischen ist das Naturschutzgebiet Hohenstein, das den Kern des Naturparks Weserbergland darstellt, auf eine Fläche von 875 ha ausgeweitet worden. Der Hohenstein zeigt sich dem Besucher als eine 40 m hochaufragende Kalksteinwand, die aus Korallenolith des Weißen Jura, auch Malm genannt, gebildet ist. Seine Felswand samt der Sturzhalde bietet zugleich einen der bedeutendsten Pflanzenstandorte Norddeutschlands; hier finden sich die Brillenschote, die Pfingstnelke, der Berglauch, die Österreichische Rauke und andere Pflanzen mehr. Allerdings ist dieser wertvolle Pflanzenbewuchs durch Einzäunungen geschützt, so dass er für den Besucher nicht direkt präsent ist. Der östliche Teil der Felsformation wurde für die Bergsteiger freigegeben. Sie finden hier Verhältnisse wie in den Kalkalpen vor. Der Hohenstein lockt Jahr für Jahr viele Ausflügler an und war bereits in germanischer Zeit eine Kultstätte, die der Frühlingsgöttin Ostara geweiht war. Den Ostarakult bezeugt eine alte Runentafel, aus gebranntem Ton, die um 1500 auf der Ostseite des Plateaus in der Nähe des heute noch sogenannten „Grünen Altars“ gefunden wurde. Dass es sich um ein Hauptheiligtum gehandelt haben muss, wird aus der Tatsache geschlossen, dass in der Umgebung des Hohensteins fremden Eroberern blutige Schlachten geliefert worden sind. Insbesondere die Schlacht zwischen Widukind und dem Frankenheer Karls des Großen 782 im tiefeingeschnittenen Tal an der Westseite des Hohensteins, das seitdem Totental heißt, verdient besondere Beachtung. Der Bach, der das Totental durchfließt, erinnert mit seinem Namen „Blutbach“ ebenfalls an dieses Ereignis. Nach der Zwangstaufe durch die Franken verlor der Hohenstein seine Bedeutung als germanische Kultstätte. Zahlreiche Hinweisschilder geben über die interessante, geschichtliche Vergangenheit dieses Gebietes Auskunft. |
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