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www.meine-kleine-hundeschule.de
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Wir haben den Hundeschulbetrieb eingestellt. Ab sofort trainieren Euch Heike, Karl und Friedhelm. Für weitere Informationen bitte klicken.
Über uns Mit Hunden aufzuwachsen, mit ihnen zu spielen, gemeinsam Abenteuer zu erleben und Spaß zu haben war für mich in der Kinderzeit eine schöne Erfahrung an die ich mich sehr gerne zurück erinnere. Diese positiven Erfahrungen haben mich schon in dieser Zeit dazu bewogen auch künftig eigene Hunde halten zu wollen. Es vergingen einige Jahre und eines Tages stand der Jonny ( †2011 ), samt Herrchen Achim, jetzt mein Mann ;-)) in der Tür und suchten nach einem passenden Frauchen. Nach einigen „Schnuppertagen“ und Zeit der Gewöhnung entschieden sich alle Beteiligten sehr schnell, dass das "Rudel" perfekt ist und jeder seinen passenden Platz gefunden hat. Jonny war im ersten Jahr ein „kleiner Teufel“, denn als Spaniel-Münsterländer Mix hatte er genügend „Feuer“ in seinen Genen und lies uns diese auch öfter spüren. Jede Spur wurde verfolgt, alle Vierbeiner wurden freudig begrüßt und zum Spiel aufgefordert, so manche Katze wurde verjagt und das „an der Leine gehen“ war eine Qual. Das Thema Hundeschule hatte uns zu dieser Zeit noch nicht beschäftigt, wir glaubten dies auch allein bewältigen zu können. Mit einigen Büchern, viel Geduld, Konsequenz und ständigem Training haben wir es dann geschafft ihn entsprechend zu erziehen. Heute wissen wir das vieles leichter gewesen wäre und Jonny beim Spielen und Lernen mit seinen "Hundekumpels" mehr Freude gehabt hätte. Bis heute aber ist er ein geduldiger, lernfreudiger und treuer Hundefreund, der uns gewiss einige Fehler beim Training verzeihen musste, sich aber nie beklagt hat und uns auch in Stunden in denen wir persönlich angeschlagen waren immer zur Seite stand. Man konnte Ihn nur lieb haben! Leider mussten wir Ihn am 25.11.2011 wegen eine Tumores von seinem Leid erlösen lassen. Er hat uns auch dabei geholfen unsere erste Bernersennen Hündin aufzuziehen und ging mit gutem Beispiel voran, so dass unsere Kleine bereits mit 3 Monaten sich wie sein Spiegelbild verhielt und wann immer Jonny „Sitz“ machte sie ihn nachahmte. So mancher "Zweibeiner" war über den guten Gehorsam unserer Kleinen sehr erstaunt. Aus Mangel an Erfahrung, Mitleid und überzogener Tierliebe (so kleine Welpen können einem aber auch den Kopf verdrehen) mussten wir nach zweieinhalb Jahren auch leider lernen was es heißt wenn man Hunde aus so genannten „Hobby Züchtungen“ heraus kauft. Verborgene Krankheiten, z.T. Gendefekte, nicht erkennbare Verhaltensschäden, am Ende Schmerz und Leid für Hund und Mensch, sind in vielen Fällen das Ergebnis. Unsere „Kleine“ hatte bereits in der Wachstumsphase arge Probleme mit den Gelenken, mit zwei Jahren bekam sie Krebs (der Tierarzt machte uns Mut und erklärte das unser Hund noch Jahre damit leben könne) doch mit drei Jahren verschied sie dann sehr unerwartet und plötzlich. Dies war eine sehr schmerzhafte Erfahrung und hat uns dazu veranlasst uns noch mehr mit der Ethologie ( Verhaltensforschung, Verhaltensbiologie ) und der Entwicklung des Hundes auseinander zu setzen. Der Wunsch anderen Menschen vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren wuchs langsam in uns. Mit mehr Wissen und Erfahrung und nach langer Züchterauslese bekam unser Jonny dann ein Jahr später wieder eine kleine "Berner Freundin“. Da sie aus einem temperamentvollen Bernerrudel stammte, war das Erziehen aufgrund Ihres ausgeprägten Selbstbewusstseins und dem angeborene kleinen Dickkopf allerdings nicht so einfach. Außerdem war Jonny schon etwas in die Jahre gekommen und hatte wohl nicht mehr die große Lust sich den Erziehungsstress anzutun. Somit waren wir etwas mehr gefordert und konsultierten die ein oder andere Hundeschule. Es war erstaunlich zu erleben wie eigenständig, interessiert, aktiv und lernbegierig unsere Kleine war. Doch es gab nicht nur positive Seiten in den ersten 2 Jahren und unsere Geduld wurde reichlich gefordert. Über das Training hinaus haben wir weiterhin viel gelesen und uns noch mehr mit dem Verhalten von Hunden beschäftigt. Dabei mussten wir lernen, dass wir als Hundehalter vielmehr gefordert sind als zwei- dreimal am Tag Gassie zu gehen und einmal in der Woche die Hundeschule zu besuchen. Diese Erkenntnis verbunden mit der nötigen Geduld, Sachlichkeit und dem Respekt Mensch und Tier gegenüber sollte jede gute Hundeschule seinen Kunden vermitteln können. Wir hatten auch mittlerweile klare Vorstellungen davon wie eine Hundeschulstunde aufgebaut sein sollte und so reifte der Gedanke eine eigene Hundeschule zu eröffnen. Die vielfältigen Erfahrungen die Freude beim Arbeiten mit Mensch und Hund, sowie das Fehlen einer Hundeschule im Auetal haben uns letztendlich dazu veranlasst uns als Hundetrainer ausbilden zu lassen. Die Ausbildung umfasste u.a. folgende Bereiche: - Ethologie von Wolf und Hund ( Dr. Udo Gansloßer Privatdozent für Zoologie an der Universität Erlangen ) - Physische und psychische Entwicklung des Hundes Anatomie, Physiologie, Pathologie und Erste Hilfe ( Dr. Jennifer Hirschfeld-Tierärztin und Rettungshundeausbilderin/-führerin ) - Rassekunde ( Eva-Maria Krämer – Journalistin und Autorin des „Neuen Kosmos Hundeführer ) - Körpersprache und Kommunikation ( Martina Albert – Trainerin und Referentin ) - Aggressionsverhalten und Motivationsformen ( Thomas Baumann – Fachbuchautor, Sachverständiger und Verhaltensexperte) - Der Hund im Recht ( Wolfgang Becher – Fachanwalt für Familienrecht mit Tätigkeitsschwerpunkt Hundehalterrecht/bekannt aus Hundezeitschriften als Rechtsberater für Hundehalter ) - Fährtenarbeit, Apportieren, Arbeiten mit Hilfsmitteln ( Clicker, Disc, Schleppleine, Halti ) - Artgerechte Ernährung - Praktikum in der Tierarztpraxis von Fr. Dr. Finkbeiner…
Mit dem Ende der Ausbildung in 2006 und mit Begründung der Firma „Meine kleine Hundeschule“ im April 2007 ist es nun unser Ziel, Hund und Hundeführer zu helfen ein Team zu werden. Hund und Mensch werden dann ein Team wenn wir uns als Hundeführer erkennen, Verantwortung übernehmen und für unsere Tiere den nötigen Respekt und Verständnis aufbringen. Wir wollen die Dinge vermitteln die nötig sind den Partner Hund mit Spiel, Spaß und Freude, unter Berücksichtigung von Rasse und Wesen, familientauglich, sozial- und umweltsicher zu erziehen. Wir trainieren mit positiver Bestärkung und gewaltfrei. Wichtig sind aber Autorität und Konsequenz. Das Lernen und die Beschäftigung von Hund und Mensch stehen bei uns im Vordergrund. Nur als Team können wir uns erfolgreich dem Alltag stellen und gesellschaftliche Anerkennung erringen.
Mein Mann Achim Glaser hat mich in allen Belangen, auch bei der Ausbildung und letztlich der Eröffnung der Hundeschule, immer bestärkt und unterstützt. Und weil wir ebenso ein eingespieltes Team sind, werden wir Euch und Eure Hunde mit Humor und Freude ein unterstützen, den "harten" Hundealltag zu bewältigen und ein wenig aufzulockern. Anja Marofke und Hans-Joachim (Achim ) Glaser
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